
| Da unser Weibchen Hexe im vergangenen Jahr zwei mal ca.20 Eier abgelegt hat und wir noch keinen Inkubator hatten wurde es natürlich mit dem Nachwuchs nichts. Für dieses Jahr haben wir uns gut vorbereitet um den kleinen Bartis eine Überlebenschance zu geben. Zunächst haben wir einen Handelsüblichen Inkubator gekauft kostet ca. 100 €. Aus Haltungsberichten anderer Halter und Züchter schneidet dieser gar nicht so schlecht ab. Ich hoffe das wir in diesem Jahr ein eigenes Urteil dazu abgeben können. |

27.12.2003
Dann haben ich die Weihnachtsfeiertage genutzt um ein Terrarium für die kleinen zu bauen.

10.02.2004
Hier ein Bild von unserem trächtigen Weibchen Hexe.

14.02.2004
| Kurz nachdem dieses Bild entstanden ist sollte sich einiges ändern. Unser dominanter Bock Rudi setzte unserem Weibchen Hexe ganz schön zu. Hexe stand unter Dauerstress und lag nur noch regungslos im Terrarium. Wir haben sofort ein neues Zuhause für Hexe besorgt, wo sie in Ruhe ihre Eier ablegen kann. Am Samstag dem 14.02.04 war es dann soweit, unsere Hexe hat ihr neues Terrarium bezogen. |

16.02.2004
| Anfangs schien sie sich Wohl zu fühlen, aber durch den Stress dem sie solange ausgesetzt war änderte sich ihr Verhalten und sie wurde zunehmend schwächer. Am Montag dem 16.04. lag sie völlig regungslos mit geschlossenen Augen in ihrem Terrarium was uns veranlasst hat sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Der Zustand von Hexe verschlimmerte sich zusehend (sie litt an Legenot) so das keine Möglichkeit bestand dem Tier ein Wehenförderndes Mittel zu verabreichen. Die Tierärztin riet mir zu einer Operation wodurch die Eier entfernt werden. In diesem Moment war mir sofort klar die Angelegenheit ist ernst und ich stimmte ohne zu überlegen zu, das war das mindeste was ich für Hexe tun kann. Die Tierärztin bat mich den Inkubator zu hohlen damit die entnommenen Eier sofort weiter bebrühtet werden können. Ich tat was mir aufgetragen wurde und musste die ganze Zeit an unsere Kleine denken, weil so eine Operation wie ihr euch denken könnt nicht ohne Risiken ist . Mit dem Inkubator angekommen wurde dieser direkt in der Tierarztpraxis angeschlossen und ich musste im Wartezimmer verweilen, es waren unbeschreibliche Momente nach ca. 1 Stunde dann die freudige Mitteilung Hexe hat alles gut überstanden und es wurden 17 Eier entnommen. |

| Heute geht es Hexe schon wieder besser und sie schaut auch nicht mehr so traurig. Sie lief heute schon wieder durch ihr Terrarium. An den Eiern im Inkubator konnte ich heute auch nichts auffälliges feststellen vielleicht gibt es ja doch noch Jungtiere. Wenn nicht ist das auch nicht schlimm, die Hauptsache es geht unserer Hexe wieder gut. Ich werde auf jeden Fall weiter darüber berichten. Bitte denkt daran wenn etwas seltsam erscheint unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Zum Schluss noch ein Bild von unserer Hexe nach der Operation. |

18.02.2004
| Es ist schon erstaunlich wie schnell sich unsere Kleine erholt hat. Mir sitzt der Schreck noch in den Gliedern. Sie hat heute 3 Heuschrecken gefressen die mag sie am liebsten. In der Regel bekommen unsere beiden aber Heimchen und Grillen und natürlich viel Gemüse. Na ja bei Kranken macht man schon mal eine Ausnahme. Sie läuft auch schon wieder ganz normal herum und die Narbe sieht auch super aus. |

22.02.2004
| Hexe ist wieder völlig gesund und es ist ihr überhaupt nichts mehr anzumerken. Sie hatte nach der Operation 50 Gramm Körpergewicht heute brachte sie 55 Gramm auf die Waage. Im Moment ist Hexe in ihrem Terrarium den ganzen Tag mit klettern und graben beschäftigt, wahrscheinlich denkt Hexe das sie die Eier noch in sich trägt. Heute ist uns was ganz ungewöhnliches aufgefallen Hexe fängt ebenfalls an mit dem Kopf zu nicken. Das kannten wir bisher nur von Rudi. Habe auch heute die Heimchendosen im Inkubator mit 250 ml Wasser befüllt, (stand so in der Bedienungsanleitung) die Eier sehen alle super aus und ich glaube sie sind auch schon ein klein wenig gewachsen. |
